908 Erwähnung einer "Christlichen Kapelle" auf dem Grund der heutigen Michaelskirche .
1269 Stadtrechte durch Gaugraf Ulrich I. von Wirtemberg. Erwähnung eines Pfarrers (plebanus) an der Kapelle in Weibelingen.
1446 Hans Schlicher ist Kaplan an der "Kapelle unserer lieben Frau" zu Neustadt, folglich ist Neustadt noch nicht selbständige Pfarrei. Der Bau der Neustädter Kapelle muß um 1385 erfolgt sein, wie der in der heutigen evangelischen Martinskirche freigelegte Freskenzyklus aus den Jahren 1385 - 1425 bestätigt.
1481 Mit Schreiben vom 01.07.1481 des Grafen Eberhard VI an Bischof Otto IV von Konstanz wird die Kirche von "Nuwenstatt von der Pfarrei Wayblingen separiert" und ist damit eigene Pfarrei.
1534 Reformation im Herzogtum Wirtemberg. Die Kirche in Neustadt wird evangelisch.
1800 Noch keine Katholiken in Stadt und Amt Waiblingen. Erst als Napoleon I. den damaligen evangelischen Landesherren die Bestimmung über Glaubensfragen entzog, gab es wieder Zuzug von Katholiken.
1850 Waiblingen hat 3.285 Einwohner, davon sind 19 katholisch.
1899 Expositurvikariat für Waiblingen und Schorndorf in Waiblingen.
1917 Am 26.01.1917 wird Waiblingen zur Pfarrei erhoben.
1931 Neustadt hat jetzt 1.070 Einwohner, davon sind 26 katholisch. Hohenacker zählt 603 evangelische Bürger.
1945 Beginn der modernen Völkerwanderung: Zunächst Zuzug der Heimatvertriebenen, der Deutschen aus den Ostgebieten. Später kommen zu uns Deutsche aus allen Teilen der Bundesrepublik und die Gastarbeiter, unter ihnen sehr viele Katholiken.
1956 Notwendigkeit zum Bau einer katholischen Kirche in Neustadt. Am 08.07.56 Gründung eines "Kirchenbauvereins". Die Hl. Messe wird zu dieser Zeit monatlich in den evangelischen Kirchen in Neustadt und Hohenacker gefeiert, ab 1957 jeden Sonntag.
1959 Am 12.12.59 Kauf eines Grundstücks in Neustadt.
1962 Am 20.05.62 erster Spatenstich. Mit dem Entwurf für den Kirchenneubau waren die Stuttgarter Architekten Dipl.Ing. Hans Kammerer und Dipl.Ing. Walter Belz beauftragt worden.
1963 Nach 15 Monaten Bauzeit wird die katholische Kirche St. Maria am 25.08.1963 durch Weihbischof Wilhelm Sedlmeier konsekriert. Die in die Grundmauer eingebaute Metallkassette enthält Zeitungen vom 8./9. September 1962, Geldmünzen und einen Stein vom Tempelberg in Jerusalem. Der Altar birgt Reliquien der Heiligen Prosperus und Donatus (Martyrer). St. Maria ist zunächst Seelsorgestelle der Pfarrei Korb unter Pfarrer A. Scheffold.
1968 Am 10.09.68 übernimmt Kurat Michael Maertens aus Ooigem/Belgien die Seelsorgestelle Neustadt/Hohenacker. Vorher war er 15 Jahre Missionar im heutigen Zaire (Kongo).
1969 Die Seelsorgestelle Neustadt/Hohenacker wird selbständige Pfarrei.
1972 Bau des Pfarrhauses und des neuen Gemeindesaales neben der Kirche. In Hohenacker Bau eines Kindergartens, dessen Trägerschaft die Kath. Kirchengemeinde übernimmt.
1975 Von der Brüsseler Missionsgesellschaft Scheut wird Herrn Pfarrer Maertens die dort beim Abbruch der Kirche ausgebaute Orgel als Geschenk angeboten. Das über einhundert Jahre alte Instrument fügt sich harmonisch in den modernen Kirchenbau ein.
1980 Am 12. Dezember 1980 um 15:00 Uhr werden bei der Firma Bachert in Bad Friedrichshall die Glocken für unsere Kirche gegossen:

Glocke "Martin" 553 kg Ton gis
Glocke "Maria" 414 kg Ton h '
Glocke "Andreas-Karl" 324 kg Ton cis ''
Glocke "Hildegard" 172 kg Ton e ''

An Weihnachten 1980 kann die Kirchengemeinde zum ersten Mal das Geläut hören. Die Kosten für die Glocken wurden ausschließlich durch Spenden aufgebracht.
1983 Um die kostbare Orgel zu retten, muss eine Großreparatur durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang erfolgt auch der Umbau von der pneumatischen auf die mechanische Traktur durch die Orgelbaufirma Kopetzki. Orgelweihe war am 4. Adventssonntag.
1997 St. Maria geht mit einer eigenen Webseite ins Internet.
1998 Am 20.09.1998 wird Pfarrer Michael Maertens in den Ruhestand verabschiedet. Neustadt bildet gemeinsam mit Waiblingen und Korb eine Seelsorgeeinheit. Zum Administrator für unsere Gemeinde wird Pfarrer Karl Wahl ernannt.
2002 Am 26.10.2002 wird Pfarrer Karl Wahl verabschiedet. Die Gemeinde wird für ein knappes Jahr von St. Antonius (Waiblingen) aus betreut.
2003 Am 27.09.2003 wird Pfarrer Hans-Peter Brucker zum neuen Pfarrvikar unserer Seelsorgeeinheit bestellt. Er betreut die Gemeinden Korb und Neustadt-Hohenacker.
2006 Im Frühjahr 2006 erfolgt eine Sanierung unserer Orgel. Dazu wurde das Instrument zerlegt, die Pfeifen gereinigt und anschließend wieder aufgebaut.
2007 Nach fast zehn Jahren zeigt sich die Homepage unserer Kirchengemeinde seit März 2007 in einem neuen Layout.
2011 Am 17.07.2011 wird Pfarrer Hans-Peter Brucker verabschiedet. Bis zur Neubesetzung der vakanten Stelle wird unsere Gemeinde durch Geistliche unserer Seelsorgeeinheit betreut.
2012 Im September 2012 wird Pfarrer Gerhard Idler als neuer Pfarrvikar in unserer Seelsorgeeinheit eingesetzt.
2018 Die Homepage wurde auf ein neues, responsives Design umgestellt, das vor allem auf mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets) besser darstellbar ist.

Pfarrer

Gerhard Idler

Gerhard Idler
Eugen-Bolz-Straße 6
71404 Korb
Tel. 07151/939900
Fax 07151/9399022
E-Mail: idler@stmaria.de


Gemeindereferentin

Kerstin Hochenrieder

Kerstin Hochenrieder
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/9210909
Fax 07151/920201
E-Mail: hochenrieder@stmaria.de


Gemeindereferentin

Julia Hämmerle

Julia Hämmerle
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/9210900
Fax 07151/920201
E-Mail: haemmerle@stmaria.de


Sekretärin im Pfarrbüro

Dorothee Firus
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/920200
Fax 07151/920201
E-Mail: pfarramt@stmaria.de


Mesner

Norbert Gringmuth

Norbert Gringmuth
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/920200 (Pfarrbüro)
Fax 07151/1693239
E-Mail: webmaster@stmaria.de


Organist

Achim Kühner

Achim Kühner
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/920200 (Pfarrbüro)
Fax 07151/920201
E-Mail: kirchenmusik@stmaria.de


Kirchenpfleger

Michael Hanus

Michael Hanus
Adlerstr. 1
71336 Waiblingen-Neustadt
Tel. 07151/902702
Fax 07151/902701
E-Mail: kirchenpflege@stmaria.de


In jeder Kirchengemeinde wird ein Kirchengemeinderat gebildet. Er ist die Vertretung der Kirchengemeinde. Der Kirchengemeinderat trägt mit dem Pfarrer zusammen die Verantwortung für das Gemeindeleben, faßt hierfür die notwendigen Beschlüsse und sorgt für deren Durchführung. Außerdem soll er darauf hinwirken, daß die Aufgaben der Kirche und ihr Wirken in der Gesellschaft in enger Zusammenarbeit von Priestern und Laien auch unter persönlichem Einsatz gemeinsam getragen werden. Die Anregungen, Wünsche und Beschwerden der Gemeindeglieder sollen im Kirchengemeinderat aufgenommen und beraten werden. Die letzte Kirchengemeinderatswahl fand am 15. März 2015 statt. Für die Dauer von fünf Jahren wurden gewählt:


Michael Belstler (300 Stimmen) belstler@kirchengemeinderat.de Telefon: 07151-902244
Ingrid Bittner (239 Stimmen) bittner@kirchengemeinderat.de Telefon: 07151-2784740
Angelika Brodrick (373 Stimmen) brodrick@kirchengemeinderat.de Telefon: 07151-83140
Silke Bundschuh (289 Stimmen) bundschuh@kirchengemeinderat.de
Telefon: 07151-9940492
Roswitha Geiger (276 Stimmen) geiger@kirchengemeinderat.de Telefon: 07151/32123
Martin Gross (217 Stimmen) gross@kirchengemeinderat.de
Telefon: 07151-23207
Pia Jungbauer (283 Stimmen) jungbauer@kirchengemeinderat.de Telefon: 07151-987897
Margit Lange (302 Stimmen) lange@kirchengemeinderat.de
Tel. 07151-902055
Frank Pfeiffer (309 Stimmen) pfeiffer@kirchengemeinderat.de
Tel. 07151-36142
Angelika Scheffknecht (270 Stimmen) scheffknecht@kirchengemeinderat.de
Tel. 07151-24341
Wolfgang Schima (216 Stimmen) schima@kirchengemeinderat.de
Tel. 07151-81327
Sabine Wunder (243 Stimmen) wunder@kirchengemeinderat.de
Tel. 07151-905130

Falls während der Legislaturperiode gewählte Mitglieder aus dem Kirchengemeinderat ausscheiden, rücken hierfür Frau Angelika Rüger (193 Stimmen) bzw. Frau Olga Klett (176 Stimmen) nach.

2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates ist Frau Angelika Brodrick, den stellvertretenden 2. Vorsitz hat Frau Margit Lange.

Die Mitglieder des KGR können direkt per E-Mail erreicht werden, in dem Sie auf die jeweilige Adresse klicken. Ausserdem können Sie jederzeit eine Nachricht an kgr@stmaria.de schreiben. Wir nehmen Ihre Wünsche und Anregungen gerne entgegen. Übrigens: Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Sitzungen des Kirchengemeinderates öffentlich. Sie sind also als Gast herzlich willkommen!

Die 27 Kirchengemeinden im Rems-Murr-Kreis sind in 11 Seelsorgeeinheiten zusammengefasst. Für jede Seelsorgeeinheit stehen ein Pfarrer und weitere pastoralen MitarbeiterInnen zur Verfügung. Innerhalb einer Seelsorgeeinheit ist jede Kirchengemeinde eigenständig. Der Kirchengemeinderat ist das Leitungsgremium der Gemeinde. Zur Koordinierung gemeinsamer Aufgaben ist ein Ausschuss eingerichtet, dem VertreterInnen aus den einzelnen Gemeinden einer Seelsorgeeinheit angehören. Die gemeindeübergreifende Kooperation ist in einer Vereinbarung geregelt.

Unsere Kirchengemeinde St. Maria Neustadt-Hohenacker bildet gemeinsam mit St. Johannes der Täufer in Korb und St. Antonius in Waiblingen eine Seelsorgeeinheit.

Der Begriff "Seelsorgeeinheit" ist erst in den letzten Jahren entstanden, als klar wurde, dass die Zahl der zur Verfügung stehenden Priester nicht ausreicht, um alle Kirchengemeinden der Diözese mit einem eigenen Pfarrer zu besetzen. Also wurden - vor allem im ländlichen Raum, aber auch (je nach Situation) in städtischen Gebieten - zwei oder mehrere rechtlich selbständige Kirchengemeinden der Leitung eines Pfarrers anvertraut. Je nach Grösse wurden auch andere pastorale Dienste einer solchen "Seelsorgeeinheit" zugeordnet.

Diese Kirchengemeinden haben in unterschiedlichem Masse und auf unterschiedliche Weise begonnen, in verschiedenen Aufgaben zu kooperieren, da sie ja einen Pfarrer und das andere hauptberufliche Personal "teilen" mussten. Gleichzeitig konnten die zur Verfügung stehenden pastoralen Dienste nicht alle Aufgaben einfach deshalb verdoppeln oder verdreifachen, weil sie nun für zwei oder drei Kirchengemeinden zuständig waren. So haben sie z.B. einen gemeinsamen Ausschuss gebildet, entsprechend wurde auch die Kirchengemeindeordnung überarbeitet. Einen Namen gab man diesen "De-facto-Seelsorgeeinheiten" jedoch bislang noch nicht. Gleichzeitig wurde die Seelsorge in Kooperation in einigen Fällen auch mit der Einrichtung von Pfarrverbänden eingeübt.

Der Begriff "Seelsorgeeinheit" löste zunächst die Befürchtung aus, dass die Seelsorge in den Kirchengemeinden vereinheitlicht und zentralisiert wird, kleine Gemeinden von den grösseren "geschluckt" werden, dass Gemeinden "zusammengelegt" werden, letztlich dass in solchen Einheiten Kirche vor Ort nicht mehr präsent sein könnte. Umgekehrt gab es unter den hauptberuflichen Diensten und den Pfarrern die Befürchtung, dass sie ihren seelsorgerlichen Dienst ohne "Zentralisierung" nicht werden leisten können. Genau das ist jedoch nicht gemeint: Zusammenlegung, Auflösung von Gemeinden, Vereinheitlichung oder Zentralisierung.

1. Alle Kirchengemeinden der Diözese sollen selbständig bleiben, auch rechtlich.
Die Kirchengemeinde ist die primäre pastorale Ebene. Sie ist Kirche vor Ort und soll es auch bleiben. Ihre Eigenverantwortung soll - wo möglich - gestärkt werden. Deshalb sind alle Bemühungen zu unterstützen, die die Entwicklung der Gemeinde als "Trägerin der Seelsorge" fördern - damit eben Kirche vor Ort erfahrbar bleibt - in der Liturgie, der Diakonie und der Verkündigung. Die Gemeindeschaft der Gemeinde (Koinonia) ermöglicht auch künftig, dass diese Grunddienste vor Ort erfüllt werden können.

2. Die Kooperation der Kirchengemeinden in einer Seelsorgeeinheit
soll die einzelnen Gemeinden vor Ort in ihren Aufgaben stärken und ergänzen und zugleich ein Plattform schaffen für die Wahrnehmung jener Aufgaben, die eine einzelne Kirchengemeinde nicht mehr leisten kann - die aber insgesamt notwendig sind. Sie richtet auch den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus.

Sie kann Plattform sein...

...für die Begegnung, den Austausch und die Befähigung ehrenamtlicher Dienste. Was eine Gemeinde allein vielleicht nicht schafft, schaffen zwei oder drei miteinander.

...für die Kooperation mit der bürgerlichen Gemeinde, die den Weg solcher Kooperation - wenn auch in anderer Form - schon vor etlichen Jahren gegangen ist.

...gesellschaftliche Gruppierungen anzusprechen und auf diese zuzugehen, die nicht auf den Raum bzw. das Territorium einer Gemeinde begrenzt sind (Vereine, Verbände, aber auch Zielgruppen).

...für neue seelsorgerliche Wege zu den einzelnen Menschen, die zu einer Gemeinde im "engen Sinn" keinen Bezug finden, aber dennoch auf der Suche nach Gott sind und Lebensbegleitung wünschen.

...für Formen der Seelsorge (Katechese, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung etc....), die auf der Ebene der einzelnen Gemeinde bisher so nicht möglich waren.

...für die gemeinsame Wahrnehmung übergemeindlicher Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Kategorialseelsorge (Krankenhausseelsorge, Hochschulseelsorge etc.)

...für die Zusammenarbeit mit den muttersprachlichen Gemeinden

Dies und anderes kann, aber muss sich nicht überall und in gleicher Weise entwickeln.

3. Hauptberufliches Personal
Die Kirchengemeinden einer Seelsorgeeinheit werden von einem Pfarrer und anderen hauptberuflichen pastoralen Diensten "professionell" begleitet. Ein Priester ist "Leitender Pfarrer", ein weiterer Priester kann - ohne Leitungsaufgabe - seelsorgerliche Aufgaben in den Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit wahrnehmen, wie auch die anderen pastoralen Dienste Gemeindereferent/in, Diakon, Pastoralreferent/in. Dabei kann jeweils ein territorialer Schwerpunkt gegeben sein - aber auch die Wahrnehmung von Aufgaben für alle Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit. Sofern vorhanden und möglich, werden auch Kategorialseelsorger (Krankenhaus-, Hochschul-, Gefängnisseelsorger etc.) Dienste in der Seelsorgeeinheit leisten. Schliesslich wird auch die Vernetzung mit dem Personal der muttersprachlichen Gemeinden angestrebt..

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